Monday, October 18, 2010

Touch of Africa Lodge bei Franz und Mandy

Touch of Africa ist auf der Botswana Seite des Hwange National Parks und der Kazuma Pan. Beide Parks sind in Zimbabwe aber da kein Grenzzaun die beiden Länder trennt bewegen sich die Wildtiere völlig frei - leider auch die Wilderer. Franz und ich haben einen Elefanten gefunden, der offensichtlich gewildert wurde. Wahrscheinlich in Zimbabwe angeschossen und in Botswana verendet. Das hat aber die Wilderer nicht abgehalten die Stoßzähne hier auszuhacken (wie man ganz genau sah). Traurig, aber wie es momentan in Zimbabwe (politisch) zugeht kaum anders zu erwarten: totalle Anarchie, und weil alle "Großschädlerden" daran verdienen, tut auch keiner was.


Wie auch immer, wir Waldviertler (Franz ist aus Maria Taferl und hier mit seinem "Halbwaldviertler" Sohn abgebildet) haben einige schöne Tage (inklusive einer unerfolgreichen Löwenjagd um die Dorfbewohner zu schützen) verbracht. Ich bin dan schweren Herzens am Freitag nach Hause gefahren - leider etwa drei Wochen früher als geplant.
Das beendet nun meinen Blog - bis zum nächsten male.

Nach Botswana

Ein weiterer Teil unserer Safari sollte in Botswana stattfinden. Wildnis pur, viele Tiere - und die meiste Zeit im wilden Buschcamp in den Nationalparks des Okawango Delta's, der Kalahri und der Savuuti des Chobe National Parks.
Um Heide und Leo etwas Zeit zur Erholung in einer "Luxus Pur Umgebung" zu ermöglichen fuhren wir zuerst nach Kasane am Zusammenfluß des Chobe Flusses und des Zambesi Flusses. Untergebracht in der Mowana Lodge sollten sie sich ein paar Tage erholen. Leider hat sich Heide eine Kieferbeinhautentzündun zugezogen, die auch noch ihren "Anteil" an den Zähnen nahm, daß wir leidergottes die Safari am Montag den 11.10. abrechen mußten. Wir haben dann noch eine gemeinsame Nacht in der Touch of Africa Lodge in M'pandamatenga verbracht und Heide und Leo sind dann am Dienstag von Kasane aus nach Hause geflogen. Heide geht es schon wieder besser, aber es wird doch noch etwas dauern, bis sie wieder richtig fit ist.
Ich bin dann zurück in die Touch of Africa Lodge meiner Freunde Franz und Mandy, wo ich noch ein paar Tage bleiben will.

Mahango

Heute ist ein Tagesausflug in den Mahango National Park an der Grenze zu Botswana angesagt. Die Floodplains des Kavango ziehen hier sehr viel Wild an und natürlich sind die freien Wasseroberflächen mit dem Star of Afrika, der Wasserlilie, bedeckt.







Dieser eher kleine Nationalpark ist bekannt durch seine großen Herden von Roan antilopen (Pferdeantilope) und Sable antilopen (Rappenantilope). Wir haben leider nur Roan gesehen und keine Sable - jedoch haben uns die elefanten und Hippos entschädigt. Auch haben wir einen riesigenBaobab (Affenbrotbaum) entdeckt, der höchstwahrscheinlich etwa 2000 Jahre alt ist.

Ein kühlendes Bad im Kavango beendet dann auch diesen Tag.

Poppa Falls

Diesmal geht es über vieeeeeeeeeele Kilometer (etwa 720km) in richtung Osten zum Caprivi Streifen und den Poppa Falls. Und wie man sieht sind nicht nur wir in diese Richtung unterwegs, hahaha.




Das Camp an den "Fällen", die eigentlich nur Stromschnellen des Kavango Flusses (wie der Okawango hier in Namibia genannt wird) wird von den Namibia Wildlife Resorts betrieben und besteht aus Blockhütten. Eher luxuriös nach den Zeltnächten.


Wir sind dann auch gleich einmal zum Fluß. Eine Abkühlung zum Sundowner (mit einem Sundowner Gin&Tonic) war da allemal drin bevor wir dann ein Feuerchen entzündeten und uns die verdiente abendmahlzeit genehmigten. Wie immer endet so ein Afrikatag mit einem der herrlichsten Sonnenuntergänge.

Skelletton coast nach Etosha

Wir verlassen heute die Skelett Küste und werden in die Etosha Pfanne fahren - aber nicht ohne ein paar der außergewöhnlichsten Exemplare der Welwitschia Mirabilis zu sehen, eine Pflanze die jahrtausende Jahre alt sein kann, einen winzigen "Stamm" hat und nur zwei lebende Blätter. Hier blüht gerade eine und hoffentlich kommen ein paar Läuse vorbei, di sie dann bestäuben.
Und dann geht es in die unendliche Weite Namibia's mit seinen Steinwüsten und bizarren Felsformationen.


Wir sind dann endlich in der Etosha, dem Camp Okaukuejo (es waren immerhin fast 700km). Leo ist fleißig beim Zeltaufbau wáhrend ich mich um "den Potsch'n" kümmere. es ist dies hoffentlich der einzige Reifenschaden den ich haben werde. Aber es gelingt mir eine erfolgreiche Reparatur und das gehört zu einer Safari doch dazu.

Am nächsten Morgen sind wir dann zu unserem "Game Drive" aufgebrochen und wir waren doch ziemlich erfolgreich wie man an den Bildern sieht.





Noch einmal kurz zurück ins Camp und ans Camp-Wasserloch, da war auch was los. Hoffentlich sind wir in den nächsten Tagen auch so "erfolgreich".
Wir haben diese Nacht im (gar nicht mehr so ) kleinen Fischerdorf Hentiesbai verbracht. Wahrlich ein eigenartiger Ort, der sich durch viele farbenprächtig bemalte Häuser sicherlich einen "Namen" machen wird. Ein Immobilienmakler wird sich hier sicherlich eine goldene Nase verdienen, wenn er praktisch Häuser, die auf Sand gebaut sind, verkauft - und da ist noch viel "Land".


Und auf diesem Land ist auch noch Platz genug für einen Golfplatz, wo der "Greenkeeper" sicherlich "Sandkeeper" genannt werden wird. Und nur ein klein bißchen weiter nördlich zeigt sich dann auch schon das wahre Gesicht der Skelett Küste - ein Schiffswrack, wie wir noch einige an dieser Küste finden werden. Apropos Küste - hier wird natürlich auch gefischt - man nennt es "Surfcasting" weil man direkt an der Küste in den Brechern fischt. Ich habe dann gleich einmal um Rat bei den lokalen Fischern gefragt, da ich ja auch Fische fangen will um Heide und Leo (und natürlich auch mich) mit köstlichen Fischen versorgen will.

Aber zuerst haben wir am Weg nach Norden beim Cape Cross und der riesigen Robbenkolonie halt gemacht. Man erwartet heuer zur Paarungszeit etwa 120.000 Robben.




Was wir nicht erwartet haben, aber doch natürlich erlebt haben, ist ein steckengebliebener VW Polo eines deutschen Ehepaares. Wohl etwas unverantwortlich mit so einem auto in die Skeletküste zu fahren. Aber mit Leo's Hilfe und der Kraft des L/Cruisers haben wir die auch noch gerettet, haha
Und daCruiser in ein "Fischerauto" umadjustiert und los ging es. Der Surf ist gewaltig (und kaaaaaaaalt, etwa 8°C ist das Wasser kalt - immerhin der antarktische Benguelastrom). Und wer hat "den Fisch" gefangen?





Natürlich Fischer Leo - einen kleinen Hai. Leider hatte er den Hacken in den Kiemen und wir konnten ihn nicht wieder aussetzen - aber zumindest hat er einen guten Köder abgegeben. Leider ohne Erfolg - keine Fische gefangen.
Aber ein Gin&Tonic hat die "alten Männer" darüber am Abend hinweggetröstet.