Sunday, September 26, 2010
Well, habe mich gestern wohl ein bisserl blöd gespielt beim "bloggen", denn es sieht nicht sehr professionell aus. Hoffe es passiert nicht wieder.
Gestern haben wir uns eigentlich nur in dem wunderschönen Städtchen Swakopmund herumgetrieben. Etwas einkaufen, etwas Brauhaus, etwas Rugby schauen. Und ja, ich wollte mir schon wie ein Tourist eine Kamera um den Hals hängen, denn ich wurde 3x von Touristen um eine Auskunft gebeten weil sie mich für einen Einheimischen hielten.
Nach dem letzten Einkauf hier in Swakopmund geht es heute in Richtung Skelleton Coast. Zuerst werden wir noch in Henntiesbay Station machen, aber dann geht es nach Terrace Bay im Nationalpark. Werden mal sehen ob ich mein Versprechen einen Fisch zu fangen wahr machen kann. Bilder gibt es dann beim nächsten Male wieder.
Saturday, September 25, 2010
Zumindest ist es nicht immer so eintönig wie die Bilder zu vermitteln scheinen, denn die "Einheimischen" finden immer einen Weg eine Wohnung zu bauen - so wie hier die Siedelweber, die sich einen Telefonmasten als Bauplatz gefunden haben. Und die Zebras haben sich auch in der Wüste gut adaptiert.
Und da ist es dann - das berühmte............
Und die Touristen klettern auf die Dünen vor lauter Freude. Meine Reisebegleiter Leo und Heide.
Tuesday, September 21, 2010
Trotzdem kann uns das nicht davon abhalten eine Bootsfahrt nach Halifax Island zu unternehmen.
Cape Fur Seals (Kappelzrobben), Delphine und Pinguine (African Penguin um politisch korrekt zu sein, denn die hiessen früher Jackass Penguin) erwarten uns da.
Und das alles "unter" dem Diaz Cross des ersten Europäers in dieser Gegend, Bartholomeus Diaz.
Nach Diaz kamen eine Menge Leute in diese Gegend. Zuerst um Guano zu "
Monday, September 20, 2010
Um die Szenerie der heutigen Fahrt zu beschreiben bedarf es einigen Mutes. Die Grandess der Landschaft mit dem absoluten Fehlen einer Vegetation, nur unterbrochen durch den mächtigen Oranjie Fluß mit Baum.- und Strauchwerk nur wenige Meter links und rechts ist atemberaubend. Eine derartige Landschaft kann nur selbst durch ihre Bilder sprechen. Ich bleib stumm.
Aber wer mich kennt weiß, daß stumm zu bleiben eher schwierig ist.
Also: zuerst heißt es einmal den "mighty Orange River" zu überqueren - und das geht nun einmal nur mit einer Fähre (ein interessierter Zuschauer ist immer willkommen).
Und dann stellt sich die Frage, nachdem man einige neue Erkenntnisse über die Fähigkeit des Fahrzeuges gesammelt hat - wie schwierig wird es noch werden?
Schlußendlich liegt einem dann der Fish River Canyon (der 2.tiefste der Welt) zu Füßen.
Und mitten drin in der Wüste dann der schönste aller Kameldorn Bäume der Welt.
Thursday, September 16, 2010
Ich werde Alex nicht vermissen. nicht nur weil der "Südwester" permanent bläst, es trotz moderater Temperaturen "eiseskalt" ist und das Alexkor Gästehaus zu wünschen übrig läßt, sondern weil die Erwartungen einfach zu hoch sind, die man in die Alexander Bay Biosphere Conservancy setzt. Zu viel wird aus "politischer Korrektheit" über die Landredistribution, den Naturschutz, auf den sich die, wieder mit ihrem "alten Land" ausgestatteten, neuen/alten Besitzer eingeschworen haben, geredet. Passiert ist nichts - und ich weiß nicht wie die Umverteilung des Wertes der Bodenschätze der Gegend funktionieren soll, wenn die "Lokalen" so absolut nix dafür tun und nur warten, daß die "Regierung" (sprich internationale Hilfsorganistionen, die UNO und der WWF) was tut und ihnen die gebratenen Tauben in den Mund fliegen läßt. Offensichtlich wieder ein Stück unersätzlicher Natur und Wildnis vor die politischen Hunde gegangen.
Morgen geht es dann nach Namibia und in den atemberaubenden Fish River Canyon. Mal sehen was uns da erwartet - und der nächste blog kommt bestimmt und wenn es erst in ein paar Tagen von Lüderitz aus passiert.


Heute gibt es posts von 2 Tagen, da wir erst heute ins Internet kamen.
Heute heißt es zeitig aus den Betten – Abfahrt gleich nach dem Frühstück um 07h15, da wir etwa 630km „Überbrückungsfahrt“ nach Alexander Bay vorhaben. Ein eher einfaches Unternehmen, ich mein das zeitige Aufstehen, denn unser Dinner war einsame Spitze: für jeden gab es zwei Crayfisch (da nur die Grüße „small“ vorhanden war), die sich dann doch als „groß genug“ herausstellten. Wir assen sie „flaired“ (der länge nach halbiert) und gegrillt mit Beilagen. Zwei Flaschen Wein halfen uns beim Hinunterspülen.
Die Fahrt war eher langweilig, wie es immer so ist wenn man viel und weit fahren muß, jedoch war die Landschaft atemberaubend. Erst Küste, dann Berge, dann hohe Berge und Schluchten, der letzte Paß und wieder das Meer. Alexander Bay liegt an der Oranjemündung, jetzt ein Naturschutzgebiet, früher ein reines Minengebiet (zur Hauptsache werden Diamanten gesucht) und „Alex“ ist eigentlich eine Privatstadt, zur Gänze im Eigentum von Alexkor, der Diamantenmine. Das Gästehaus auch, jedoch sieht man da eher wenig vom Diamantenreichtum, eher mehr als „basic“.
Wir veruchten uns das „Biosphere Conservancy Alexander Bay“ aus nächster Nähe anzusehen. Irgendwie ein Okawango Delta, das dann doch im Atlantic mündet – und doch irgendwie anders. Wir sind zuerst zur Mündung und haben dann versucht uns flußaufwärts zu bewegen. Zuerst der Atlantic, dann die Estuaries, dann der Fluß – zwei.- und dreigeteilte Arme. Zuerst die Flamingos im Brakwasser, dann die Gemsbok (Oryx) am Flußufer. Und dann der Zaun, der uns am Weiterfahren/gehen hindert. So ganz haben die Minenleute noch immer nicht begriffen welch ökologisches Kleinod es hier zu schützen gilt und wie die Zusammenhänge im Großen der Biosphere Fish River / Richterveld / Orange River / Orange River Mouth arbeiten. Vielleicht gelingt es doch noch, da die Leute von SanParks (South African Nat’l Parks) offensichtlich schon an Ort und Stelle sind.
Monday, September 13, 2010
Nun aber genug davon; nach einer langen Strandwanderung sind wir etwas müde und werden uns deshalb heute abend mit einem Rock Lobster (Hummer) belohnen, denn dafür ist Lambertsbay bekannt.
Sunday, September 12, 2010
So, heute sind wir endlich von Kapstadt losgefahren. Nicht allzu weit aber in den ersten der Nat'l Parks die noch kommen werden - den West Coast Nat'l Park an der Saldhana Bay. Fynbos, Blumen und der weite, weite Atlantic zu deinen Füßen. Was mich am meisten beeindruckt hat sind die Farben der Fygies - lila, gelb, weiß in den grellsten der grellen Farben. Und natürlich das himmelblau der Bucht. Tiere gab's nicht viel aber wir haben trotzdem Kudu, Eland und Pontebok gesehen. Der Ostrich (Vogel Strauß) hat auch nicht gefehlt. Jetzt geht's aber weiter nach Lambert's Bay wo die Anchovies und die Cape Genet warten. Darüber aber mehr dann morgen.
Saturday, September 11, 2010
So, jetzt sind wir gerade vom Abendessen in Camps Bay zurück und ich will einmal versuchen "meinen Stil" im bloggen zu finden. Ein Bier am Tisch und eine feine Zigarette sollen mir dabei wohl helfen. Ich habe ja noch keine Ahnung wie ich das tun werde. Ablauf eines Tages wie im Tagebuch oder vielleicht was ganz neues finden? Wer weiß, mit ein paar Einträgen werde ich schon wissen was ich will, oder doch nicht?
das sind auf jeden Fall einmal meine Reisebegleiter für die nächsten beiden Monate - oder ich deren Reisebegleiter, wie man will. Heide und leo - müde aber glücklich vor 3 Tagen in Kapstadt gelandet. Momentan schreiben sie gerade an ihrem eigenen blog: Heide und Leo unterwegs.
Unterwegs bedeutet, daß wir mit unserem "Gespann" 2 Monate lang etwa 18.500km durch das südliche Afrika fahren werden. Süd Afrika, Namibia, Botswana, Zimbabwe und wieder zurück nach Botswana und Süd Afrika. Wildnis und Abenteuer pur. Mal sehen wie sich das entwickelt. Wer will verfolgt diesen Blog.