Thursday, September 16, 2010






Heute gibt es posts von 2 Tagen, da wir erst heute ins Internet kamen.

Heute heißt es zeitig aus den Betten – Abfahrt gleich nach dem Frühstück um 07h15, da wir etwa 630km „Überbrückungsfahrt“ nach Alexander Bay vorhaben. Ein eher einfaches Unternehmen, ich mein das zeitige Aufstehen, denn unser Dinner war einsame Spitze: für jeden gab es zwei Crayfisch (da nur die Grüße „small“ vorhanden war), die sich dann doch als „groß genug“ herausstellten. Wir assen sie „flaired“ (der länge nach halbiert) und gegrillt mit Beilagen. Zwei Flaschen Wein halfen uns beim Hinunterspülen.

Die Fahrt war eher langweilig, wie es immer so ist wenn man viel und weit fahren muß, jedoch war die Landschaft atemberaubend. Erst Küste, dann Berge, dann hohe Berge und Schluchten, der letzte Paß und wieder das Meer. Alexander Bay liegt an der Oranjemündung, jetzt ein Naturschutzgebiet, früher ein reines Minengebiet (zur Hauptsache werden Diamanten gesucht) und „Alex“ ist eigentlich eine Privatstadt, zur Gänze im Eigentum von Alexkor, der Diamantenmine. Das Gästehaus auch, jedoch sieht man da eher wenig vom Diamantenreichtum, eher mehr als „basic“.

Wir veruchten uns das „Biosphere Conservancy Alexander Bay“ aus nächster Nähe anzusehen. Irgendwie ein Okawango Delta, das dann doch im Atlantic mündet – und doch irgendwie anders. Wir sind zuerst zur Mündung und haben dann versucht uns flußaufwärts zu bewegen. Zuerst der Atlantic, dann die Estuaries, dann der Fluß – zwei.- und dreigeteilte Arme. Zuerst die Flamingos im Brakwasser, dann die Gemsbok (Oryx) am Flußufer. Und dann der Zaun, der uns am Weiterfahren/gehen hindert. So ganz haben die Minenleute noch immer nicht begriffen welch ökologisches Kleinod es hier zu schützen gilt und wie die Zusammenhänge im Großen der Biosphere Fish River / Richterveld / Orange River / Orange River Mouth arbeiten. Vielleicht gelingt es doch noch, da die Leute von SanParks (South African Nat’l Parks) offensichtlich schon an Ort und Stelle sind.

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