Monday, October 18, 2010

Wir haben diese Nacht im (gar nicht mehr so ) kleinen Fischerdorf Hentiesbai verbracht. Wahrlich ein eigenartiger Ort, der sich durch viele farbenprächtig bemalte Häuser sicherlich einen "Namen" machen wird. Ein Immobilienmakler wird sich hier sicherlich eine goldene Nase verdienen, wenn er praktisch Häuser, die auf Sand gebaut sind, verkauft - und da ist noch viel "Land".


Und auf diesem Land ist auch noch Platz genug für einen Golfplatz, wo der "Greenkeeper" sicherlich "Sandkeeper" genannt werden wird. Und nur ein klein bißchen weiter nördlich zeigt sich dann auch schon das wahre Gesicht der Skelett Küste - ein Schiffswrack, wie wir noch einige an dieser Küste finden werden. Apropos Küste - hier wird natürlich auch gefischt - man nennt es "Surfcasting" weil man direkt an der Küste in den Brechern fischt. Ich habe dann gleich einmal um Rat bei den lokalen Fischern gefragt, da ich ja auch Fische fangen will um Heide und Leo (und natürlich auch mich) mit köstlichen Fischen versorgen will.

Aber zuerst haben wir am Weg nach Norden beim Cape Cross und der riesigen Robbenkolonie halt gemacht. Man erwartet heuer zur Paarungszeit etwa 120.000 Robben.




Was wir nicht erwartet haben, aber doch natürlich erlebt haben, ist ein steckengebliebener VW Polo eines deutschen Ehepaares. Wohl etwas unverantwortlich mit so einem auto in die Skeletküste zu fahren. Aber mit Leo's Hilfe und der Kraft des L/Cruisers haben wir die auch noch gerettet, haha
Und daCruiser in ein "Fischerauto" umadjustiert und los ging es. Der Surf ist gewaltig (und kaaaaaaaalt, etwa 8°C ist das Wasser kalt - immerhin der antarktische Benguelastrom). Und wer hat "den Fisch" gefangen?





Natürlich Fischer Leo - einen kleinen Hai. Leider hatte er den Hacken in den Kiemen und wir konnten ihn nicht wieder aussetzen - aber zumindest hat er einen guten Köder abgegeben. Leider ohne Erfolg - keine Fische gefangen.
Aber ein Gin&Tonic hat die "alten Männer" darüber am Abend hinweggetröstet.

No comments:

Post a Comment